Olga Pavlenka

Interview mit Olga Pavlenka – I

Mikrofon vor einem schwarzen Hintergrund.

Interview mit Olga Pavlenka, Leiterin des Tanzstudios „Weißer Schwan – Tanz und Ballett“


Thema:
Spanking im Alltag


Frau Pavlenka, zunächst einmal möchte ich Ihnen dafür danken, dass Sie sich die Zeit für ein Interview nehmen.

Sehr gern, aber bitte nennen Sie mich Olga. Frau Pavlenka bin ich nur für meine Schülerinnen.

Okay, Olga. Bevor wir uns gleich noch mit dem eigentlichen Thema beschäftigen, wäre es schön, wenn du dich zu Beginn erst einmal kurz vorstellen würdest.

Sicher! Ich heiße Olga Pavlenka und wie der Name schon vermuten lässt, komme ich ursprünglich aus Russland. Aus Belgorod, um genau zu sein. Ich bin 35 Jahre alt und habe einige Jahre als Primaballerina getanzt. Unter anderem in der Wiener Staatsoper und der Staatsoper Berlin.

Inzwischen arbeite ich als Tanzlehrerin und leite in Düsseldorf eine eigene Tanzschule namens „Weißer Schwan – Tanz und Ballett“. Die habe ich im September 2013 gegründet, also vor gut sechs Jahren. Anfangs hatte ich gerade mal zwei Schülerinnen, mittlerweile sind es etwas über 40. Tendenz steigend!

Freut mich, dass es so gut läuft. Womit wir auch schon bei unserem Thema wären, denn wie du mir bereits verraten hast, droht deinen Schülerinnen dort bei Fehltritten häufig mehr als nur eine Moralpredigt. Würdest du das bitte ein wenig näher ausführen?

Das ist richtig. Bei mir im Studio gibt es sogenannte „Auszeiten“. Dabei handelt es nicht etwa um Pausen, wie man vielleicht glauben könnte, sondern um körperliche Strafen. Die gibt es, wenn eines meiner Mädels gegen die Regeln verstößt. Sei es für wiederholtes zu spät kommen, für zickiges Verhalten, ständiges dazwischen plappern, usw.

Solche Strafen sind zwar in Deutschland eher unüblich, aber ich lege bei meinen Mädels nun mal sehr viel Wert auf Disziplin. Die braucht es nämlich, um irgendwann zu den besten Tänzerinnen der Welt zu gehören. Und das wollen sie ja erreichen! Deshalb kommen sie zu mir in die Tanzschule und deshalb kriegen sie wenn nötig eben auch mal was hintendrauf.

Jetzt hast du mich neugierig gemacht. Wie darf ich mir das vorstellen? Gibt es dann einfach einen Klaps auf den Hintern oder holst du gleich die Peitsche aus dem Schrank?

Keine Peitsche, meine Reitgerte! (lacht) Nein, es kommt natürlich immer drauf an. Beim ersten Verstoß oder kleinen Vergehen reicht meist eine Ohrfeige oder ein fester Hieb hinten aufs Tutu, die Leggings, oder welches Outfit ein Mädel eben gerade trägt.

Anders sieht es dagegen bei schweren Verstößen aus. Da greife ich härter durch. In so einem Fall nehme ich die Betroffene normalerweise mit in mein Büro und dort gibt es dann was auf den blanken Popo. Dabei verwende ich übrigens tatsächlich manchmal die Gerte, das ist aber eher die Ausnahme.

Klingt ja interessant. Was wäre denn so ein schwerer Verstoß?

Da gibt es einige. Ganz schlimm finde ich zum Beispiel Rauchen. Es stinkt, ist ungesund und für eine ambitionierte Tänzerin ein absolutes Tabu! Daher ist das für meine Mädels auch strengstens verboten. Falls ich aber doch mal eine mit einer Zigarette erwische, gibt es mächtig Ärger. Der wasche ich dann übrigens nicht nur den Kopf, sondern gleich noch den Mund mit einer Seife aus!

Als nächstes gäbe es noch respektloses Verhalten, was bei der heutigen Jugend leider viel zu häufig vorkommt. So etwas wäre beispielsweise, wenn ich eines meiner Mädels kritisiere und die mir daraufhin eine unverschämte Antwort gibt. Das fängt aber auch schon mit pünktlichem Erscheinen an.

Außerdem wären da noch Sachen wir Faulheit, vor dem Training, Proben oder Auftritten feiern gehen, Alkohol trinken, usw. Die Liste ist lang. Insgesamt haben wir 50 Regeln, was aber nicht heißt, dass nur die zu einer „Auszeit“ führen können. Ob und warum ich jemanden bestrafe, entscheide am Ende nämlich immer noch ich.

Das nenne ich konsequent! Wie oft kommt es denn vor, dass du einer deiner Schülerinnen den Hintern versohlst?

Öfter als man meint. Ich würde sagen: Jeden Monat erwischt es mindestens drei. Vor großen Autritten doppelt so viele. Da liegen wohl bei einigen einfach die Nerven blank, was Regelverstöße zwar verständlich, aber noch lange nicht verzeihbar macht. Stichwort Disziplin!

Das sind ja eine ganze Menge, denen du einen heißen Hintern verpasst. Wie läuft so eine „Auszeit“ denn für gewöhnlich ab?

Normalerweise beordere ich die Schuldige nach der Probe noch in mein Büro. Manchmal mache ich das auch schon davor und ganz selten auch mal mitten im Training, während der Rest der Gruppe selbständig weitertrainiert. Die wissen dann natürlich alle, was ihrer Partnerin blüht. Lustig macht sich trotzdem niemand darüber, auf den Po hat nämlich jede von ihnen schon mal was bekommen.

In meinem Büro angekommen beuge ich die Schuldige dann entweder über meinen Schreibtisch oder ich lege sie klassisch über mein Knie. Und schon kann es losgehen! Erst wärme ich ihren Po ein wenig auf, indem ich ihr mit der Hand ein paar Hiebe auf die bekleidete Kehrseite gebe. Danach geht es weiter auf dem Slip und zum Schluss setzt es was auf die blanken Bäckchen.

Das wäre so in etwa der übliche Ablauf. Je nach Schwere des Vergehens kommt außerdem mal eine Bürste, ein Lineal, ein Handspiegel oder eben meine Gerte zum Einsatz. Das dabei dann hin und wieder auch ein paar Tränlein fließen, gehört natürlich auch dazu. Sonst wäre es ja schließlich keine Strafe.

Da müssen deine Schülerinnen ja einiges wegstecken. Wie gehen die denn damit um, wenn sie wissen, dass ihnen gleich eine Abreibung droht?

Begeistert sind sie natürlich nicht, obwohl sie die Regeln kennen. Wenn es soweit ist, verhalten sich manche relativ vernünftig. Andere diskutieren und betteln erst ewig und ab und an weigert sich sogar mal jemand. Ist aber alles gar kein Problem: Am Schluss kriegen sie nämlich trotzdem alle was auf den Po.

Woher kommt es eigentlich, dass du so streng bist? Hast du selbst auch schon mal den Hintern versohlt bekommen?

Sicher! In meinem Elternhaus und im Ballettunterricht war das gang und gäbe. Daheim stand der Teppichklopfer stets griffbereit neben der Vitrine im Wohnzimmer. Und mein Papa und meine Mama haben den auch regelmäßig benutzt! Sogar als ich schon Anfang zwanzig war.

Beim Ballett war es ähnlich, außer dass meine Tanzlehrerin lieber zum Rohrstock gegriffen hat. Das war vielleicht ein Biest! Bloß ein winziger Fehler oder Widerwort und schon musste man sich versammelter Gruppe vornüber beugen oder gegen eine der Stange lehnen. Dass überall im Raum Spiegel waren, hat die Sache natürlich nicht angenehmer gemacht.

Aber es hätte mich noch schlimmer treffen können. Einmal habe ich nämlich live miterlebt, wie sie einer Freundin von mir bei einem Auftritt den nackigen Po versohlt hat. Wegen einer falschen Drehung. Mitten auf der Bühne, vor einem Publikum mit mehreren hundert Zuschauern! Das muss man sich mal vorstellen! Da haben es meine Mädels besser.

Da hast du recht! Aber widmen wir uns noch einmal kurz der Gegenwart. Nun haben wir schon so viel über „deine Mädels“ gehört. Wie alt sind deine Schülerinnen eigentlich?

Der Großteil ist zwischen 16 und 25 Jahre. Allesamt fortgeschrittene Tänzerinnen, die nach ganz oben wollen. Mit dem nötigen Fleiß und der nötigen Disziplin traue ich es jeder von ihnen zu. Bis dahin werden die Meisten aber wohl noch öfter in den Genuss einer „Auszeit“ kommen. (lacht)

So, jetzt habe ich dich aber lange genug verhört. Möchstest du zum Abschluss noch ein paar Worte loswerden?

Vielleicht ein Zitat von Sarah Razak: „Disziplin ist nicht käuflich, aber sie zahlt sich aus.“

Vielen Dank für das Interview!


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2 Kommentare zu „Interview mit Olga Pavlenka – I

  1. Oh oh. Frau Pavlenka scheint es schon ganz schön ernst zu meinen. Aber das sollte auch so sein!
    Im Ballettsport ist Disziplin das oberste Gebot, ich kenne es selbst. Meine Lebensgefährtin tanzt seit sie 7 ist Ballett.
    Ich könnte mir gut vorstellen sie bei Frau Pavlenka anzumelden. Dort würde sie sicher noch weiter kommen und mit 21 würde sie ja auch noch reinpassen in die Altersgruppe.

    Gefällt 1 Person

    1. Da hast du recht. Mit Frau Pavlenka ist wirklich nicht zu spaßen!
      Deine Lebensgefährtin bei ihr anzumelden, halte ich für eine sehr gute Idee. Da kann sie bestimmt noch einiges lernen und soweit ich weiß, sind in ihrer Tanzschule auch noch jede Menge Plätze frei 😉

      Gefällt 1 Person

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