Mann versohlt Frau

Süßes oder Saures

🎃 Halloween-Special 🎃

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Es ist der 31. Oktober – Halloween. Valentina und ihre beste Freundin Sara sind 18 Jahre alt und damit eigentlich schon zu alt für „Süßes oder Saures“. Trotzdem ziehen die beiden als Waschbär und Hexe verkleidet um die Häuser und sahnen haufenweise Süßigkeiten ab. Beim letzten Haus erwartet sie dann allerdings eine böse Überraschung, die für alle zwei zu einem heißen Hintern führen wird!


Zwei brennende Kürbisse mit eingeritzten Grimassen spiegeln sich auf einem Tisch.

Waschbär und Hexe

Oh ja! Das Waschbärenkostüm, das ich mir zu Halloween bestellt habe, steht mir. Und wie!

Das Outfit besteht aus einem schwarzen Kleid mit grauem Kunstfell an den Ärmeln und am Rocksaum.

Dazu zwei spitze Öhrchen, ein grau-schwarz gestreiftes Puschelschwänzchen und eine Leggings in dem gleichen Muster.

Ach, und nicht zu vergessen natürlich die schwarze Maske, die mir einen geheimnisvollen Touch verleiht.

Ich lasse meine Finger über den Stoff gleiten. Mhh, so weich und flauschig. Dann stelle ich mich vor den Spiegel und betrachte mich aus allen Perspektiven.

Mein Gott, sehe ich als Waschbär sexy aus!

Das Kostüm schmeichelt meiner Figur und bringt die Vorzüge meines Körpers perfekt zur Geltung. Meine Brüste wirken darin größer, meine Taille schmaler und mein Po praller.

Also wenn Sara da keine Schmetterlinge im Bauch bekommt, weiß ich auch nicht. Gut, das sollte ich vielleicht erklären. Die Sache ist nämlich die: Sara ist meine beste Freundin und… Na ja. Irgendwie habe ich mich in sie verliebt…

Keine Ahnung, wie das passieren konnte. Bisher stand ich eigentlich immer auf Männer, möglichst groß und muskulös. Doch seit einigen Wochen… Ich weiß auch nicht…

Da überkommt mich immer wieder dieses Kribbeln, sobald Sara in meiner Nähe ist. Es ist zum verrückt werden. Sonst komme ich zu ihr, um über so etwas zu reden. Aber diesmal? Nein. Das kann ich nicht.

Ich will schließlich unsere Freundschaft nicht gefährden… Rede ich mir jedenfalls ein. In Wahrheit fehlt mir bislang einfach der Mut, ihr meine Zuneigung zu gestehen. Aber wer weiß, vielleicht finde ich ihn ja heute.

Es klingelt. Ich husche zur Tür, mache auf und merke wie mein Herz einen Schlag aussetzt. Sara sieht wirklich zum abknutschen aus.

Sie ist als Hexe verkleidet. Auf dem Kopf trägt sie einen spitzen Hut, am Leib einen unerhört kurzen Rock und darunter eine stramm sitzende Leggings, die sich perfekt um ihre Pobacken schließt und mich zum Träumen einlädt.

„Sexy Hexy“, schießt es aus meinem Mund und ich falle ihr um den Hals. „Tolles Kostüm, Hase.“

„Danke Süße. Du siehst aber auch echt sexy aus“, sagt sie und ich merke wie mein Gesicht errötet. Verdammt! Reiß dich zusammen… Nicht, dass du gleich noch dein Gesicht in ihrem Ausschnitt versenkst.

Wir gehen in mein Zimmer und machen es uns auf meinem Bett bequem. Ich stelle zwei Gläser und zwei Flaschen Berentzen Apfel auf dem Tisch.

Damit uns nicht kalt wird, behaupte ich. Meine wahre Absicht ist allerdings eine andere. Wir quatschen, trinken und lachen und nach einer Stunde sind beide Flaschen leer.

Wir nehmen unsere Beutel, schlüpfen in unsere Stöckelschuhe und begeben uns zur Haustür. Sara geht vor und ich folge ihr, den Blick auf ihre scharfe Kehrseite gerichtet.

Zum Anbeißen! Verdammt, ich muss sie haben! Mein Herz rast und meine Hände werden feucht.

Beschwipst machen wir uns auf den Weg, während die Sehnsucht mich fast zerfrisst.


Der Vollmond, verdeckt hinter Blättern und Zweigen bei Nacht.

Auf der Jagd

Der Vollmond strahlt am Himmel. Kürbisse flackern vor den Häusern, Laub knistert unter unseren Absätzen und Spinnennetze kleben an den Straßenlaternen, die einen orangen Schein in die Nacht werfen.

Gemeinsam wandern wir von Tür zu Tür und ergattern haufenweise Süßigkeiten. Schokoriegel, Bonbons, Gummibärchen und jede Menge anderer Dinge.

Die Kirchenglocken läuten und meine Zehen fühlen sich an wie kleine Eisklötze. Ich blicke auf mein Smartphone. Neun Uhr schon!

„Ich bekomme allmählich Gänsehaut“, sage ich und reibe über meine Arme. „Wie wär’s, wenn wir uns bei mir unter die Bettdecke kuscheln und ein paar Horrorfilme schauen? Ich habe sogar noch eine Flasche Wodka daheim.“

„Klingt gut. Lass uns nur noch schnell das Haus da vorne abklappern“, sagt Sara und zeigt auf das Haus am Ende der Straße. In den Fenstern brennt noch Licht. Ich zucke mit den Achseln. Wieso nicht? Wenn wir danach zu mir gehen.

Ich meine: Was soll beim letzten Haus schon noch schlimmes passieren?

Wir durchqueren das Gartentürchen und Sara klingelt. Auf dem Namensschild steht Bergmann.

Es vergehen ein paar Sekunden, da höre ich drinnen das Knacken des Fußbodens. Die Tür geht auf und im Türrahmen erscheint Mann, dem wir beide gerade einmal bis zur Brust reichen.

„Süßes oder Saures“ rufen wir im Einklang. Der Mann schüttelt den Kopf.

„Tut mir leid, aber bei so einem Unsinn mache ich nicht mit.“ Er mustert erst Sara und dann mich. „Seid ihr nicht ohnehin schon ein wenig zu alt, um nach Süßigkeiten zu betteln?“

„Quatsch! Dafür ist man nie zu alt“, sagt Sara und grinst ihn an. „Also, wie sieht’s aus? Ein paar Süßigkeiten für zwei süße Mädels?“ Sie zwinkert ihm zu und schüttelt ihren Beutel.

„Nein, tut mir leid“, sagt der Mann, dreht sich um und schließt hinter sich die Tür.

„War wohl nichts“, sage ich und zucke mit den Schultern. Sara sieht die Sache nicht ganz so locker.

„So ein Idiot!“, ruft sie und stampft auf den Boden. „Solche Leute regen mich tierisch auf!“

„Ist doch halb so wild. Wir haben ja trotzdem jede Menge Naschkram zusammen. Die können wir gleich bei ein paar Gläsern Wodka verputzen“, sage ich, aber Sara scheint mit ihren Gedanken ganz woanders zu sein.

Sie kratzt sich am Kinn und ihre Augen beginnen zu funkeln.

„Los, dem geben wir Saures!“, schießt es plötzlich aus ihrem Mund. Ihr Gesichtsausdruck gefällt mir gar nicht und ich ahne, dass sie etwas Übles im Schilde führt.

„Was hast du vor?“, frage ich.

„Wirst du schon sehen. Vorwärts“, sagt sie und gibt mir mit einer Handbewegung zu verstehen, dass ich ihr folgen soll.

„Ich weiß nicht so recht…“, murmle ich, während wir um das Haus schleichen. „Sollten wir nicht lieber gehen? In meinem Zimmer ist es warm und unter meiner Decke super kuschelig.“

„Komm schon, Sei kein Angsthase. Nur noch schnell einen Streich, dann gehen wir zu dir.“ Ich stoße einen langgezogenen Seufzer aus.

„Also gut“, sage ich und bin schon ganz gespannt, welchen Streich Sara geplant hat.

Wir ducken uns hinter ein Gebüsch. Sara kramt zwei Eier aus ihrem Beutel und reicht mir eines.

Ich sehe sie fragend an. „Die werfen wir jetzt auf sein Fenster“, klärt mich Sara auf.

„Aber… Das ist doch…“ Mir fehlen die Worte.

„Auf drei. Eins, zwei, drei!“

„Warte!“, rufe ich, doch da segelte Saras Ei bereits in hohem Bogen durch die Luft und zerplatzt mit einem Knall an einer der Fensterscheiben.

Ich fühle mich wie gelähmt. Also das hatte ich mir nicht unter einem Streich vorgestellt.

Die Haustür fliegt auf und ein wütender Schrei hallt durch die Nacht.

„Lauf!“, schreit Sara und rennt los.

Ich werfe mein Ei in die Hecke und folge ihr. Jedenfalls versuche ich es mit meinen hohen Absätzen, die sich bei jedem Schritt in die nasse Erde bohren.

Nicht stolpern! Bloß nicht stolpern! Auf keinen Fall stolp… Da passiert es: Mein linker Absatz bricht. Ich strauchele kurz und schon liege ich bäuchlings im Gras. Mist! Hätte ich lieber meiner Turnschuhe angezogen.

Ich rappele mich auf, doch da spüre ich bereits zwei Hände an meiner Taille und ehe ich mich versehe, baumle ich mit dem Gesicht nach unten über einer männlichen Schulter.


Nackter Hintern einer jungen Frau.

Es gibt Saures

„Na warte, du Göre! Jetzt kannst du was erleben!“, ruft der Mann, der ja anscheinend Herr Bergmann heißt, und trägt mich ins Haus.

Ich bin so geschockt, dass ich mich kaum rühren kann. Erst als er mich in seinem Wohnzimmer über die Lehne seines Sofas beugt, komme ich wieder zu mir.

„Was haben Sie vor?“, kreische ich und versuche mich aufzurappeln.

„Dir mal kräftig deinen frechen Hintern versohlen!“, ruft er und stülpt mein Kleid hoch.

„Was? Nein! Für sowas bin ich zu alt.“ Er grinst mich schief an.

„Quatsch! Dafür ist man nie zu alt“, sagt er und schon landet seine Hand hinten auf meinen Leggings. Mein Oberkörper schießt nach oben, doch er packt mich im Genick und drückt mich zurück über die Lehne.

Aber wie grob! Mein Gesicht wird seitlich gegen das Sitzpolster gepresst und ich merke wie meine Wange immer tiefer darin versinkt.

„Aua!“, jammere ich und strample verzweifelt mit den Beinen, die nun wenige Zentimeter über dem Boden schweben.

Aus dem Augenwinkel erkenne ich wie er mit der Hand erneut Schwung holt.

Diesmal saust sie auf meine linke Pobacke. Der Knall ist heftiger als der Schmerz selbst. Trotzdem beginnt mein Hintern schon ein wenig zu kribbeln. Und peinlich ist mir die Sache auch!

„Stopp! Bitte!“ Ich reiße die Arme nach hinten und halte die Hände über meine Pobacken.

„Nimm die Pfoten weg!“, ruft er und stößt sie beiseite. Ich denke gar nicht daran, sie vorne zu lassen. Ein Fehler, wie mir sein Knurren verrät. „Ich habe dich gewarnt!“

Er schiebt die Finger hinten in meine Leggings und zerrt sie mir bis zu den Kniekehlen herunter.

„Nein!“, kreische ich und versuche sie wieder irgendwie zu fassen zu kriegen. Vergeblich.

Es folgen weitere Hiebe, die nun noch greller klingen. Und leider auch um einiges stärker schmerzen…

„Aua! Aua! Autsch!“, jammere ich und versuche zu verdrängen, dass ich gerade im Slip vor einem fremden Mann liege.

Minutenlang knallt seine Hand auf meinen Hintern. Rechte Pobacke, linke Pobacke, wieder und wieder.

Allmählich fangen die getroffenen Stellen ziemlich übel zu Brennen an.

Nach einer gefühlten Ewigkeit verschwindet die Hand aus meinem Nacken. Ich richte mich auf und will zumindest kurz über meine Pobacken reiben.

Doch er packt mich am Arm, setzte sich auf die Seitenlehne und platziert mich auf seinen Oberschenkeln. War das etwa immer noch nicht alles?

Er rückt mich so zurecht, dass mein Hintern genau unter ihm liegt.

Meine Hände und Füße baumeln in der Luft und ich komme mir vor wie ein Kleinkind. Aber es kommt noch schlimmer, denn plötzlich spüre ich seine Hand am Bund meines Slips.

„Nein! Ich will nicht, dass Sie meinen nackten Po sehen!“, rufe ich und kralle mich panisch an meinem Slip fest.

„Das hättest du dir überlegen sollen, bevor du mein Haus mit Eiern beworfen hast“, sagt er und zupft einen Finger nach dem anderen ab.

„Aber das war ich nicht“, beteure ich – ohne Erfolg. Er löst auch den letzten Finger, schiebt dann seine eigenen hinein und beginnt zu ziehen.

Ich kann es nicht fassen: Ein Fremder will mir gerade das Höschen ausziehen!

Ich zapple, kreische, schlage und trete, doch er lässt sich nicht aufhalten. Quälend langsam gleitet mein Slip nach unten.

Ich merke wie die Baumwolle verschwindet und meine nackte Haut zum Vorschein kommt. Und schon liege ich mit vollständig entblößtem Hinterteil vor ihm.

Ich kneife die Augen zusammen und wimmere leise.

„Ganz schön peinlich, was?“, fragt er als könnte er meine Gedanken lesen. Peinlich? Nein… Mordspeinlich!

Verzweifelt versuche ich meinen Slip wieder hochzuziehen.

Da kommt mir erneut seine Hand in die Quere. Diesmal schiebt er meinen Arm allerdings nicht bloß zur Seite, sondern dreht ihn mir auf den Rücken, hält ihn fest und streift mein Höschen noch weiter nach unten.

Als ich feststelle, dass ich gegen ihn nicht ankomme, flippe ich fast aus. Dabei wehre ich mich doch nach Leibeskräften!

„Loslassen! Sofort!“, schreie ich und strample wie wild mit den Beinen. „Das ist so unfair!“

„Deine Mama und dein Papa werden dankbar sein, dass ich dir kleiner Rotznase mal ein paar Manieren beigebracht habe.“

Ich stoße einen frustrierten Schrei aus. Grrr, ich werde Sara umbringen!

Seine Hände widmen sich meinen Pobäckchen. Er betatscht sie, knetet sie, streicheln sie. Wie selbstverständlich, als würden sie ihm gehören.

„Finger weg! Ich will das nicht!“, rufe ich mit zitternder Stimme. Er blickt mir hochgezogener Augenbraue zu mir herunter.

„Tatsächlich?“ Er spreizt meine Beine. „Und wie erklärst du mir dann das?“ Er streicht mit dem Mittelfinger meine Schamlippen entlang, woraufhin ich unbewusst aufstöhne.

Oh Gott! Ich bin feucht… Wieso bin ich feucht?

Meine Wangen laufen knallrot an und ich schlage meine freie Hand vors Gesicht. Am liebsten würde ich losheulen, wenn das die Sache nicht noch peinlicher machen würde.

„Bitte lassen Sie mich gehen“, flehe ich mit herzzerreißender Stimme. Er sieht zu mir herunter und für einen Moment glaube ich in seinem Blick so etwas wie Gnade zu erkennen.

Haben ihn meine Worte tatsächlich ins Herz getroffen?

Nein, denn im nächsten Augenblick hebt er seinen Arm und schmettert die Handfläche auf meinen nackigen Po. Ich kneife die Augen zusammen und aus meinem Mund schießt ein Schrei.

Ah! Wie fest der zuhaut!


Gesicht eines glühenden Kürbis zu Halloween.

Saras Gefühlsachterbahn

Sara versteckt sich hinter einer Hecke und wartet auf Valentina. Wo bleibt sie? Sie war doch gerade noch genau hinter ihr.

Hat sie der Kerl etwa erwischt?

Sie schleicht zurück auf das Grundstück und rüber zum einzigen Fenster, in dem noch Licht brennt.

Durch das Gebüsch, das bei jeder ihrer Bewegungen leise raschelt, bahnt sie sich ihren Weg zur Scheibe.

Zwei Meter davon entfernt geht sie in die Hocke und reckt vorsichtig den Hals. Sie blickt kurz in das Innere, taucht wieder ab und schlägt die Hände vor den Mund.

Oh nein! Tatsächlich! Da liegt sie: Ihre beste Freundin. Auf dem Schoß dieses Mannes und zwar… Sara schluckt. Mit nacktem Popo!

Und der zeigt auch noch genau in ihre Richtung. Fast wie ein Zeigefinger, der auf sie deutet und sagt: Es ist deine Schuld, dass ich hier bin!

Aber was treiben die da eigentlich? Sara schleicht bis an die Fensterbank, zieht sich vorsichtig daran hoch und wagt einen zweiten Blick. Als sie sieht, was sich im Zimmer abspielt, errötet schlagartig ihr Gesicht.

Ach herrje, der Typ versohlt ihr den Arsch! Ihren kleinen, süßen Knackarsch. Wie einem ungezogenen Schulmädchen. Darf das wahr sein?

Mit großen Augen beobachtet sie wie der entblößte Hintern ihrer besten Freundin auf und ab springt. Wie ein Flummi! Ein verdammt roter Flummi! Sara kaut auf ihrer Unterlippe.

Zu dumm. Wäre sie nur ein bisschen langsamer gewesen, läge sie jetzt mit abgestreiftem Höschen über seinem Knie. Ein seltsam prickelnder Gedanke.

Sie schüttelt sich. Was ist nur los mit ihr? Das ist ihre beste Freundin Valentina, die da drinnen liegt, und so wie sie zappelt, muss die Abreibung ganz schön wehtun.

Herrje. Der haut aber auch zu, dass ihre Pobacken wackeln. Arme Valentina… und das Schlimmste: Es ist allein Saras Schuld, dass ihre beste Freundin gerade so leiden muss!

In ihrem Bauch macht sich ihr schlechtes breit. Es fühlt sich an als hätte ihr jemand mit der Faust in die Magengrube geboxt.

Aber noch etwas anderes liegt ihr im Magen und das fühlt sich fast ein wenig an wie… Eifersucht!

Sara erstarrt. Ist sie wirklich gerade eifersüchtig? Ja! Da ist sie sich sicher, denn sie kennt dieses Gefühl. Aber auf wen der beiden ist sie eigentlich eifersüchtig und warum?

Sie überlegt, eine zufriedenstellende Erklärung findet sie allerdings nicht. Würde sie lieber an Valentinas Stelle sein und den Arsch voll bekommen? Vielleicht. Oder wollte eigentlich sie Valentina den Arsch verhauen? Auch möglich.

Verwirrt rauft sie sich die Haare. Was für ein Gefühlschaos!

Sie atmet mehrmals tief durch und beobachtet dann weiter das Spektakel vor ihren Augen.

Immer weiter klopft die Hand des Mannes auf Valentinas Kehrseite. Wie auf eine Piñata, nur ohne Baseballschläger, aber mindestens genauso hart.

Will der Irre denn gar nicht mehr aufhören? Sara will nicht hinsehen, wegsehen kann sie aber auch nicht.

Sie weiß: Der Typ hat kein Recht, so mit ihrer besten Freundin umzugehen.

Eigentlich sollte sie einschreiten. Etwas unternehmen, irgendwas. Gegen die Scheibe hämmern oder an der Haustür Sturm klingeln. Doch Sara rührt sich nicht.

Stattdessen starrt sie wie gebannt durch das Fenster und stellt sich vor, es wäre ihr Hintern, der gerade so hilf- und schutzlos auf den Oberschenkeln dieses Herr Bergmann herumtanzt.

Ach, wenn es doch nur so wäre…


Zwei Frauen küssen sich mit einem Zungenkuss.

Lodernde Küsse

Das Klatschen seiner Hand dröhnt in meinen Ohren und mein Po brennt inzwischen als hätte ich mich damit in ein Lagerfeuer gesetzt.

Ich beginne zu weinen. Hemmungslos zu weinen. Die Tränen schießen nur so aus meinen Augen, von wo aus sie wie Bäche über meine Wangen fließen.

„Allmählich scheint die Lektion zu wirken“, sagt Herr Bergmann schließlich. Wie viel Zeit seitdem vergangen ist, das weiß ich nicht. Aber es ist mir auch egal.

Er stellt mich auf die Füße und zieht meinen Slip und meine Leggings wieder nach oben. Zumindest notdürftig, denn die Hälfte meines Gesäß schaut trotzdem noch heraus.

„Hoffentlich war dir das eine Lehre“, sagt er und hält mir den Zeigefinger unter die Nase. Auch seine Hand ist inzwischen knallrot.

„War es“, schluchze ich und nicke.

„Gut. Jetzt raus mit dir“, sagt er und deutet auf die Tür.

Ich renne so schnell ich kann nach draußen. Diesmal stolpere ich nicht.

Draußen auf der Straße halte ich noch einmal an, um meine Klamotten zu richten und mir über den Po zu reiben. Oh je! Wie der brennt und juckt: Das werde ich noch tagelang spüren.

Ich will gerade weiterlaufen, da taucht Sara aus der Dunkelheit auf.

„Süße, es tut mir so leid. Das wollte ich nicht, ehrlich!“, sagt sie mit Tränen in den Augen. Anscheinend hat sie gesehen, was ich gerade ihretwegen durchstehen musste.

Ich blicke sie an und da merke ich, dass ich gar nicht mehr sauer auf sie bin. Der Po voll hat mich eher beflügelt und den Mut in mir entfacht.

„Du…“, sage ich und stelle mich drohend vor sie. Sie sieht mich ängstlich an und holt gerade Luft, um etwas zu sagen.

Da packe ich sie an der Taille, ziehe sie an mich und drücke meine Lippen auf ihre.

Sara stößt einen überraschten Laut aus und ich befürchte, dass sie mich gleich wegstößt. Doch sie tut es nicht. Stattdessen schlingt sie die Arme um meinen Hals und öffnet leicht ihre Lippen.

Unsere Zungen treffen sanft aufeinander und ein Glücksgefühl jagt wie ein Stromschlag durch meinen Körper. Oh ja, das ist es!

Saras Lippen sind so weich und schmecken so saftig! So süß! So fruchtig! Will frische Erdbeeren in Zuckerglasur. Ich will mehr! Ich will alles!

Ich lege meine Hände auf ihre Pobacken und greife fest hinein. Sara stöhnt, drückt sich fester an mich und während sich unsere Zungenspitzen verbinden, scheint die Welt für einen Augenblick stillzustehen.

Sekunden vergehen, vielleicht Minuten oder gar Stunden. Ich weiß es nicht. Nur, dass dieser Kuss verdammt gut tut.

Schmatzend lösen sich unsere Lippen und Sara starrt mich mit großen Augen an. Ihre Wangen sind feuerrot und meine sicher auch.

„Wow“, murmelte sie und klimpert mit den Wimpern. „Und… und was machen wir jetzt?“ Ich nehme ihre Hand und grinse.

„Jetzt gehen wir endlich zu mir und dort…“ Ich lehne mich an ihr Ohr. „… wirst du erstmal übers Knie gelegt.“


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4 Kommentare zu „Süßes oder Saures

  1. Tja hoffentlich hat der Hintern voll die Lust auf Süßem den beiden Gören für einige Zeit verdorben.Ist gesünder für die Zähne
    Die beiden haben wohl jetzt für 3 Tage Probleme mit Sitzbeschwerden zu kämpfen.

    Gefällt 1 Person

    1. Hey Jörg,
      da hast du Recht! Außerdem werden sich die beiden künftig sicher genauer überlegen, wem sie einen „Streich“ spielen und wem lieber nicht.
      Obwohl die Sache natürlich auch etwas Gutes hatte 😉
      Hoffentlich bis bald!
      Giulio.

      Gefällt 1 Person

    1. Hey Sarah,

      das kann ich gerne machen, allerdings wird es eine Weile dauern. Ich hab es mir aber notiert.
      Soll es bei der Fortsetzung dann mit dem Versohlen von Sara durch Valentina weitergehen oder nochmal zurück zu Herrn Bergmann gehen? 😉

      Bleib gesund und hoffentlich bis bald!
      Giulio.

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