Thomas Meister

Marias Zwischenzeugnis – Teil 1

„Maria Eichhoff, bitte finden Sie sich umgehend im Büro des Rektors ein!“, dröhnt es aus den Lautsprechern.

Es ist die Stimme meiner Sekretärin Frau Seyfert, die durch jeden Flur und jedes Klassenzimmer schallt.

„Ich wiederhole: Maria Eichhoff ins Büro des Rektors!“

„Danke, Frau Seyfert“, sage ich und nicke ihr zu. Dann kehre ich zurück in mein Büro und setze mich auf den Chefsessel hinter meinem Schreibtisch.

Ich lehne mich zurück, verschränke die Hände hinter dem Kopf und blicke aus dem Fenster. Ob Maria schon ahnt, was ihr gleich blüht?

Ich nehme ihr Zwischenzeugnis noch einmal in die Hand und lasse die Augen über das Papier gleiten:

Zwischenzeugnis des Katholischen Mädcheninternats Aschaffenburg aus dem Schuljahr 2019/2020 von Maria Eichhoff, geboren am 15.03.2001 in Rietelsheim. Versäumte Unterrichtstage: 5, davon unentschuldigt: 0.
Leistungen in den einzelnen Fächern: Deutsch 2, Mathematik 5, Englisch 3, Physik 4, Biologie 3, Chemie 5, Geschichte 4, Musik 2, Geografie 4, Sport 2, Religionslehre 3, Kunst 1. Bemerkungen: Maria ist eine aufgeweckte Schülerin, die sich Lehrkräften gegenüber stets respektvoll verhält. Ihren Mitschülerinnen begegnet sie immer hilfsbereit und freundlich. Im Unterricht fällt sie bislang leider vor allem durch Schwätzen und Unaufmerksamkeit als durch konstruktive Unterrichtsbeiträge auf. Außerdem vernachlässigt sie regelmäßig das Erledigen ihrer Hausaufgaben und ihre schulischen Leistungen lassen ebenfalls stark zu wünschen übrig.
Aschaffenburg, den 14.02.2020. Unterschriften vom Schulleiter Thomas Meister und der Klassenlehrerin und Stempel der Schule.

Katastrophal! Ein geeigneteres Wort fällt mir nicht dazu ein. Ich lege das Zeugnis wieder zurück und schlage die Beine übereinander.

An anderen Schulen gäbe es nun für die Eltern einen blauen Zettel. Bei uns ist das anders. Hier bekommen die Schülerinnen einen roten Denkzettel – Erteilt mit der Hand oder einem anderen Hilfsmittel.

Es vergehen einige Minuten, ehe es an meiner Tür klopft.

„Herein!“, rufe ich, woraufhin ein brünettes Mädchen seinen Kopf durch den Türspalt schiebt. „Das Fräulein Maria! Ich habe dich bereits erwartet“, sage ich, stehe auf und richte meine Krawatte.

„S-sie wollten mich sprechen, Rektor Meister?“, fragt Maria und setzt einen Schritt in das Zimmer. Vorsichtig als hätte sie Angst, der Boden könnte jede Sekunde unter ihren Füßen absacken.

Ich nehme mir einige Sekunden, um sie umfassend zu mustern. Von den polierten Lederschuhen über die karminrote Schuluniform bis zu der Spange, die seitlich in ihren Haaren hängt.

Sie ist ein hübsches Mädchen, ohne Frage. Wenn sie nur nicht so faul wäre…

„So ist es. Komm rein und nimm Platz!“, sage ich und deutete auf den Stuhl vor meinem Schreibtisch. Maria setzt sich. Sie legt die Hände in den Schoß und lässt den Blick unruhig durch das Zimmer wandern.

Die Nervosität steht ihr regelrecht ins Gesicht geschrieben.

„Du weißt, wieso du hier bist?“, frage ich und lehne mich mit der Hüfte gegen den Schreibtisch. Sie sieht kurz zu mir auf und zuckt dann mit den Schultern.

„Nein, Sir. Ist es wegen meiner Anmeldung für den Spanisch-Kurs?“, fragt sie und beginnt an ihrem Daumen, der mit blutrotem Nagellack bemalt ist, zu kauen.

Ich schüttle den Kopf, nehme das Zwischenzeugnis und überreiche es ihr. „Hierum geht es.“

Ich verschränke die Arme vor der Brust und sehe dabei zu, wie ihre Augen über das Papier schweifen. Mit jeder Zeile werden ihre Wangen röter und ihr Kopf versinkt zunehmend tiefer zwischen ihren Schultern.

„Oh“, murmelt sie nach einer Weile und grinst mich verlegen an. Ich verziehe keine Miene, sondern stelle mich hinter sie und lege die Hand auf ihre Schulter.

„Lies vor“, sage ich und deute auf ihre Noten.

„Leistung in den einzelnen Fächern. Deutsch: Zwei, Mathematik: Fünf, E-Englisch: Drei …“ Und so weiter.

Zunächst klingt ihre Stimme ruhig, doch schon bald beginnt sie zu zittern, und nach der Hälfte bringt Maria nur noch ein Stammeln über ihre Lippen.

„Das reicht“, sage ich schließlich, reiße ihr das Zwischenzeugnis aus der Hand und knalle es auf die Tischplatte. Mit einem Mal ändert sich auch meine Stimmlage. Von leise zu laut als würde jemand meine Lautstärke aufdrehen. „Solche Leistungen sind eine Schande, junges Fräulein!“

„Es tut mir leid, Sir. Ich wollte doch nicht…“, stammelt Maria und sinkt immer tiefer in das Sitzpolster.

„Spar dir die Ausreden und steh auf!“ Ich packe sie Oberarm, ziehe sie auf die Beine und werfe ihr meinen strengsten Blick zu. „Schäm dich, junges Fräulein! Ich bin bitter enttäuscht von dir und deiner Leistung!“

Ich sehe wie Tränen in Marias Augen steigen.

„Es-es tut mir leid, Rektor Meister…“ Sie blickt zu Boden und schlägt die Hände vors Gesicht.

„Nein, mir tut es leid.“ Ich ziehe mein Jackett aus, hänge es über meinen Schreibtischstuhl und kremple meine Hemdärmel zurück. „Dann wollen wir mal.“

„Wa-was haben Sie jetzt mit mir vor?“, murmelt Maria.

„Was glaubst du wohl? Ich werde dich bestrafen!“, sage ich und marschiere auf sie zu.

Maria weicht einen Schritt zurück. Ihre Lippen beginnen zu beben und ihre Augen füllen sich erneut mit Wasser.

„Ich… ich…“, stammelt sie und da kullern auch schon die Tränen über ihr Gesicht. Sie schluchzt und schnieft, und ich seufze. Es ist jedes Mal das gleiche…

Jede Woche steht mindestens ein Mädchen mit verheultem Gesicht vor mir und bettelt darum, nicht versohlt zu werden. Erfolg hatte damit bisher allerdings noch keine.

„Heb dir das Gejammer für später auf“, sage ich nur und lege eine Hand in ihren Nacken. Ich führe Maria zum Schreibtisch und beuge sie über die Tischkante.

„Bitte nicht, Sir. Ich werde mir ab jetzt auch super viel Mühe geben. Ich versprech’s!“, jammert Maria mit der rechten Wange auf der Tischplatte.

„Das hoffe ich! Ein paar Nächte auf dem Bauch werden deiner Motivation trotzdem ausgesprochen guttun!“ Ich greife nach ihrem Rocksaum, schlage ihn hoch und reiße die Augen auf.

Weißer Tanga an einem Frauen-Hintern.

„Wieso trägst du einen Tanga?“, rufe ich und haue meine Hand auf ihre rechte Pobacke, woraufhin Marias Po kurz in die Höhe springt.

„Aua! Tut mir leid, Sir. Meine Slips sind alle in der Wäsche und da hab ich ausnahmsweise mal einen Tanga angezo… Aua!“ Diesmal knallt meine Hand auf ihre linke Pobacke.

„Das ist keine angemessene Kleidung, und das weißt du auch!“, rufe ich und lasse meine Hand noch mehrfach auf ihrem Gesäß landen. „Du kennst die Schulordnung!“

Wie leichtsinnig, ausgerechnet am Zeugnistag solch ein Höschen anzuziehen.

„Runter mit dem Ding!“, schreie ich, stecke zwei Finger zwischen den Stoff und Marias Haut und reiße ihr den Tanga von den Hüften.

„Nein!“, kreischt Maria und kreuzt die Beine. „Bitte nicht auf den nackten Popo.“ Ich beachte ihr Gejammer nicht weiter, sondern greife zu meinem Ein-Meter-Holzlineal.

„Beine auseinander!“, sage ich und klopfe mit dem Lineal so lange auf ihre Oberschenkel, bis sie die Beine spreizt. „Na also: Geht doch!“

Ich stelle mich neben sie und drücke das Lineal zum Zielen ein paar Mal auf ihren Hintern. Dann hole ich Schwung und lasse es auf ihre Kehrseite sausen.

Maria kneift die Pobacken zusammen und ein schriller Schrei schießt aus ihrem Mund.

„Aua! Aua! Aua!“, ruft sie, tänzelt kurz auf den Zehenspitzen und reibt sich dann über die getroffene Stelle.

„Die Hände bleiben vorne. Ist das klar?“, sage ich, schiebe ihre Arme beiseite und drücke ihren Oberkörper weiter auf die Tischplatte.

„Ja, Sir. Tut mir leid. Es brennt bloß so…“

„Es soll ja auch brennen! Sonst wäre es schließlich keine Strafe!“ Ich betrachte mein Werk. Zwei rote Striche zieren nun die Haut auf Marias Hintern. Einer auf jeder Pobacke.

Ich hole ein weiteres Mal aus und feuere das Lineal auf ihr Gesäß. Marias Pobacken beben kurz, ehe sie die beiden wieder fest zusammenkneift.

„Au-Ah!“

Foto einer Frau in Schuluniform, bestehend aus schwarzen Kniestrümpfen und einem roten Rock.

Zurück bleiben auch diesmal zwei rote Streifen, und auch diesmal nimmt Maria wieder die Arme nach hinten.

„Junges Fräulein… Was hab‘ ich dir gerade über das Thema Hände gesagt?“, knurre ich und klopfe ihr mit dem Lineal auf die Finger. „Sie bleiben vorne! Ich will es nicht noch einmal sagen müssen!“

Maria nickt und klammert sich an der Tischplatte fest. Erneut knallt das Lineal auf ihren Hintern.

„Au-Aha!“ Marias Beine schießen nach oben und kreisen durch die Luft. Der Anblick erinnert mich ein bisschen an Schwimmübungen im Trockenen. „Autschi! Autschi, au!“

Ich sehe, wie schwer es ihr fällt, die Arme vorne zu lassen. Doch sie schafft es. Dafür versperren mir nun nach jedem Hieb ihre Schuhe den Weg.

„Füße runter!“, rufe ich und klopfe ihr mit dem Lineal auf die Waden. „Wenn du so weitermachst, hast du noch eine lange Strafe vor dir.“

„Ich mache es nicht absichtlich, das müssen Sie mir glauben! Es ist wie ein Reflex“, sagt Maria mit weinerlicher Stimme. Wenn das so ist…

„Das haben wir gleich.“ Ich setze mich auf den Stuhl und zerre Maria über meinen Oberschenkel. Die Arme verschränke ich ihr dabei auf dem Rücken, ihre Beine klemme ich zwischen meine. „Schon besser.“

Ich lege das Lineal auf den Tisch und widme mich ihrem Hintern mit der flachen Hand. Auch jetzt versucht Maria noch zu zappeln und mit den Beinen zu strampeln, allerdings hat sie gegen meinen Griff und meine Beinklemme keine Chance.

Mit zufriedenem Blick sehe ich dabei zu, wie sich die Farbe von Marias Pobacken allmählich von einem leicht bräunlichen Hautton in ein Rot wie bei einer reifen Tomate verwandelt.

„Aua! Ich kann nicht mehr, bitte!“, ruft sie schließlich, als ihr Gesäß bereits bereit zum Pflücken erscheint. Der Anblick erinnert mich an einen üblen Sonnenbrand.

„Sei still!“, sage ich und verhaue sie weiter. „Diese Bestrafung hast du dir ganz allein zuzuschreiben!“

Es vergehen noch einige Minuten. Erst dann höre ich auf und lasse auch Marias Arme und Beine wieder los. „Aufstehen!“, sage ich, woraufhin sich Maria langsam aufrichtet.

„Uh, das brennt!“, sagt sie und knetet ihre Pobacken. Sie bückt sich, um nach ihrem Tanga zu greifen, aber ich packe ihren Arm und ziehe sie zurück auf die Beine.

„Die Unterhose bleibt unten, bis ich es sage, verstanden?“, rufe ich und knalle ihr meine Hand so fest hintendrauf, dass Maria einen Satz nach vorne macht.

„Ja, Sir! Verzeihung… Ich dachte nur…“

„Zum Denken hast du gleich genügend Zeit.“ Ich führe Maria in die Zimmerecke und beauftrage sie damit, ihren Rock so hochzuhalten, dass ich einen guten Blick auf ihr entblößtes Hinterteil werfen kann.

„Hier bleibst du und denkst darüber nach, wieso dein Hintern so übel brennt. Kein Reiben, keine Faxen und Augen geradeaus, ist das klar?“

„Ja, Sir!“

Ich lasse Maria stehen und begebe mich zu meinem Wandschrank. Ich mache ihn auf, greife hinein und krame meinen Zeigestab hervor.

Mein gefürchteter Zeigestab, an dem die Tränen von zahlreichen Schülerinnen kleben. Und gleich werden die einer weiteren Schülerin dazukommen.

Fortsetzung folgt…


3 Kommentare zu „Marias Zwischenzeugnis – Teil 1

  1. Sehr schöne Geschichte, hat mir gut gefallen, besonders der Leichtsinn mit dem Tanga. Wirklich nicht sehr klug von Maria. Ich freu mich schon riesig auf den nächsten Teil. Was man mal wirklich lobend hervorheben muss, ist wie krass gut deine Designs sind, hier auch wieder das Zeugnis. Das machst du doch nicht nur hobbymäßig? Klasse jedenfalls, es gibt deiner Seite eine ganz besondere Atmosphäre.

    Glg,
    rbg

    Gefällt 1 Person

    1. Hey redbottomedgirl,
      freut mich, dass dir die Geschichte gefällt! Ja, da hätte Maria wirklich vorsichtiger sein sollen. Ausgerechnet am Zeugnistag einen Tanga anzuziehen… Keine gute Idee, aber der Fehler wird ihr sicher nicht noch einmal passieren.
      Außerdem natürlich vielen lieben Dank für das Lob zu meinen Designs. Und um deine Frage zu beantworten: Doch, die ganzen Sachen mache ich nur hobbymäßig. Neben dem Schreiben macht mir das aber auch einfach unglaublich viel Spaß 😉

      Hoffentlich bis bald!
      Giulio.

      Gefällt 2 Personen

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